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Bußgeldbescheid wegen Beharrlichkeit im Straßenverkehr

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Beharrlichkeit ist eine Eigenschaft, die im Straßenverkehr unerwünscht ist. Ist man als Fahrer immer wieder für den gleichen Verstoß verantwortlich, liegt eine beharrliche Pflichtverletzung vor. Diese zeigt, dass man schwer belehrbar ist. Beharrlichkeit kann auch Unfälle verursachen. Eine beharrliche Pflichtverletzung ist außerdem von einer groben Pflichtverletzung zu unterscheiden.

Was bedeutet beharrliches Verhalten im Straßenverkehr?

Hartnäckigkeit und Ausdauer einer Person werden oft mit Beharrlichkeit assoziiert. Im Straßenverkehr bedeutet Beharrlichkeit aber eher Starsinnigkeit oder Sturheit. Ein Vorwurf der Beharrlichkeit liegt dann vor, wenn ein Fahrer im Straßenverkehr wiederholt gegen die Regeln der StVO (Straßenverkehrsordnung) verstößt. Derjenige, der wiederholt gegen etwas verstößt, besitzt demzufolge keine Rechtstreue. Wenn ein Fahrer schon zum zweiten Mal einen Verstoß begeht, kann von einer beharrlichen Pflichtverletzung ausgegangen werden. Denn es besteht der Verdacht, dass der Fahrer sein falsches Verhalten bei der ersten Ordnungswidrigkeit nicht eingesehen hat. Normalerweise erhält man für Beharrlichkeit einen Bußgeldbescheid mit Fahrverbot. Ein Fahrverbot dauert meistens drei Monate. Fahrverbot droht ganz besonders Wiederholungstätern. Zudem ist Beharrlichkeit auch ein Grund für höhere Bußgelder. Die Höhe der Bußgelder und die Dauer des Fahrverbots sind abhängig von der Schwere des Delikts.

Was ist der Unterschied zwischen Beharrlichkeit und grober Pflichtverletzung?

Zwischen einer beharrlichen Pflichtverletzung und einer groben Pflichtverletzung gibt es einen Unterschied. Die Beharrlichkeit gilt eher bei Verstößen, die nicht so schwerwiegend sind. Von Beharrlichkeit spricht man, wenn ein gleicher Verstoß oft begangen wird. Eine beharrliche Pflichtverletzung liegt zum Beispiel dann vor, wenn man immer wieder falsch parkt. Grobe Pflichtverletzungen stellen dagegen Verstöße dar, die häufig schwere Unfälle verursachen. Das liegt daran, dass der Täter mit sehr viel Leichtsinn und Gleichgültigkeit handelt. Eine grobe Pflichtverletzung liegt zum Beispiel dann vor, wenn ein Fahrer die zulässige Geschwindigkeit extrem überschreitet.

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Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid wegen Beharrlichkeit im Straßenverkehr – Welche Möglichkeiten gibt es?

Fraglich ist, ob sich der Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid wegen Beharrlichkeit im Straßenverkehr lohnt. Das ist tatsächlich der Fall. Gerade Personen, die den Führerschein einfach unbedingt brauchen (sei es aus privaten oder aus beruflichen Gründen), sollten einen Einspruch in Betracht ziehen. Hier erfolgt die Prüfung durch einen Rechtsanwalt und das kann im Endeffekt auch viel bewirken. Wenn zwischen den begangenen Verstößen viel Zeit liegt, bestehen sehr gute Chancen. In manchen Fällen kann ein Fahrverbot auch dann vermieden werden, indem man dieses in eine Geldstrafe umwandelt. Ein Einspruch sollte innerhalb von 14 Tagen eingelegt werden, nachdem man den Bußgeldbescheid bekommen hat.

Fazit

Beharrliche Pflichtverletzungen kommen bei leichten Verstößen in Betracht, grobe Pflichtverletzungen basieren dagegen auf einem gleichgültigen Verhalten und stellen schwerwiegende Verstöße dar. Der Unterschied liegt somit in der Schwere der Tat. Bei ungerechtfertigten Vorwürfen der Beharrlichkeit darf man innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen.

Bußgeldbescheid wegen Beharrlichkeit im Straßenverkehr
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